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Fleiß zahlt sich aus - AGV und MIT zeichnen Hauptschüler aus

Fleiß zahlt sich aus - AGV und MIT zeichnen Hauptschüler aus

Als mittlerweile fester Bestandteil des letzten Schultages kann die von Vertretern des Ar-beitgeberverbandes der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid e.V. (AGV) und der CDU-Mittelstands-Vereinigung (MIT) an den Lüdenscheider Hauptschulen zum Schuljahresabschluss vorgenommene Ehrung bezeichnet werden. Im Rahmen des Hauptschulpreises „Sprungbrett“ zeichneten die beiden vorgenannten Institutionen erneut die besten Schüler der Klasse 8 aus.

An der Freien Christlichen Hauptschule überreichten Karl-Friedrich Waffel (AGV) sowie Bernd-Rüdiger Lührs und Thomas Kipper (MIT) den Preis an die Schülerin Malin Möritz. An der Ganztagshauptschule Stadtpark ehrten Detlef Seidel (AGV) sowie Rüdiger König (MIT) den Schüler Viet Dinh. Die Auszeichnung an der Albert-Schweitzer-Hauptschule nahmen Samantha Heinen (AGV) sowie Sabine Rigas-Gülde und Jens Braeuker (MIT) vor. Geehrt wurde die Schülerin Niki Papadopoulou. Die Anstrengung hat sich gelohnt, denn als Preise winkten ein Laptop sowie ein Praktikum nach Wahl in einem der Mitgliedsunternehmen des AGV. „Strengt euch an und macht auf euch aufmerksam. Die Firmen brauchen euch.“ appelierten die Institutionsvertreter bei der Ehrung an die Schüler. Der Fachkräftemangel und der demografische Wandel waren ebenfalls Themen in den einzelnen Ansprachen. An-wesend bei den Ehrungen waren nicht nur die Schüler des Jahrgangs 8, sondern insbesondere auch die Schüler des Jahrgangs 7, um diesen zu zeigen, dass gute Leistungen auch entsprechend honoriert werden.

Abgerundet wurden die Veranstaltungen durch musikalische Untermalung aus den Reihen der Schülerschaft.

Zweifelhafte Inszenierung der SPD-Fraktion zum Haushaltssicherungskonzept

Am Montag wurde im Hauptausschuss bekanntlich das HSK für die nächsten zehn Jahre vorgelegt. Unter größter Geheimhaltung wurden die entsprechenden Maßnahmen in den letzten Wochen und Monaten hinter verschlossenen Türen von der Verwaltung beraten und beschlossen. Der Politik werden nun die Maßnahmen zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Der mögliche Gestaltungsspielraum ist dabei mehr als zweifelhaft.
 
Zumindest für die SPD-Fraktion scheint die Marschroute schon festzustehen. Zwar wird immer wieder beteuert, dass keine Fraktion vor dem Termin am letzten Montag Kenntnisse von den vorgeschlagenen Maßnahmen hatte. Jedoch ist das kaum zu glauben, denn schließlich reagierte Ingo Diller direkt nach der Vorstellung der Maßnahmen mit einer sehr umfangreichen, vorbereiteten und abgelesenen Stellungnahme zum eben vorgestellten HSK. Darüber hinaus tagt die SPD-Fraktion bereits am kommenden Wochenende und wird den Haushalt beraten. Gute drei Tage Vorbereitungszeit, um die äußerst umfangreichen Unterlagen eingehend zu studieren, scheinen den SPD-Mitgliedern also zu reichen.

MIT Südlicher Märkischer Kreis

 
Schließlich hat der SPD Stadtverband (warum eigentlich nicht die Fraktion?) bereits heute öffentlichkeitswirksam erklärt, die Kürzungen und Erhöhungen im Kinder- und Jugendbereich nicht mittragen zu wollen und plädiert für weitere Einnahmen von den städtischen Tochtergesellschaften. Es mag richtig sein, dass die Kürzungen gerade im Kinder- und Jugendbereich zu überdenken sind. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass auch die Gewinne von Stadtwerke, Sparkasse, Lüwo und Seniorenwohnheim Weststraße begrenzt sind und letztlich vom Kunden, also vom Bürger bezahlt werden müssen.
 
Die SPD hat den Umgang mit dem HSK offensichtlich bestens inszeniert, das Drehbuch scheint schon lange geschrieben zu sein. Das alte Spiel heißt „Böser Bulle, guter Bulle“ und ist vor allem aus amerikanischen Spielfilmen bestens bekannt. Kämmerer Blasweiler tritt dabei als harter Sanierer auf und präsentiert scheinbar unerträgliche Belastungen. Die SPD-Fraktion wird auf ihrer vermeintlichen proforma Fraktionsklausur die bereits vorgefertigten und im Vorfeld intern abgestimmten Änderungsvorschläge unterbreiten und diese mit entsprechenden Maßnahmen untermauern. Herr Blasweiler wird dann zähneknirschend zustimmen, die SPD lässt sich für ihren Einfallsreichtum feiern und der Bürgermeister kann sich zufrieden zurücklehnen und lächeln. Und wir dachten, so etwas gibt es nur in Hollywood.

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